Erste Heimniederlage für den RSV

RSV-Ringer unterliegen dem Tabellenführer

RSV-Coach Jens Barth (oben) hat sich gegen den amtierenden württembergischen Meister Felix Beck mit 3:2 Punkten durchgesetzt.

11:22 Heimniederlage gegen Winzeln – Erste Niederlage für André Flick

Benningen – Gegen den Tabellenführer KSV Winzeln haben die Ringer des RSV Benningen in der Verbandsliga Württemberg eine 11:22 Heimniederlage hinnehmen müssen. Die RSV-Riege, die mit Maciej Balawender und Marcel Flick gleich zwei Ausfälle zu verkraften hatte, belegt nun mit 8:4 Punkten den vierten Tabellenplatz.

„Diese Niederlage wird uns nicht aus der Bahn werfen. Jetzt versuchen wir eben, nächste Woche in Hardt zu punkten“, lautete das Fazit des RSV-Punktegaranten André Flick, der gegen den Verbandsliga-Spitzenreiter aus dem Schwarzwald erstmals in dieser Saison unterlag. Zum Auftakt fielen die Punkte im Freistil-Limit bis 57 Kilogramm kampflos an die Gäste. Nicht zu beneiden ist Vasilije Govedarica (130 Kilogramm/griechisch-römisch), der es im Schwergewicht fast jede Woche mit ausländischen Topathleten zu tun bekommt. Gegen den bärenstarken Rumänen Dorin-Constantin Pirvan kämpfte der RSV-Athlet verbissen, musste aber dem Gast in der fünften Minute einen Überlegenheitssieg überlassen. Leicht angeschlagen kämpfte Philipp Reichert (61 Kilogramm/griechisch-römisch) gegen den agilen Max Lam-Nguyen. Reichert fand nicht zu seiner gewohnten Form und unterlag dem Schwarzwälder nach sechs Minuten mit 5:10. Für den in Südkorea weilenden Maciej Balawender ging erneut RSV-Coach Jens Barth (98 Kilogramm/Freistil) auf die Matte. Gegen den amtierenden württembergischen Meister Felix Beck zeigte Barth eine starke Leistung und sicherte sich kurz vor Kampfende die entscheidende Wertung zum umjubelten 3:2 Punktsieg. Überzeugen konnte Michal Kampik (66 Kilogramm/Freistil) gegen Serhat Akyildiz. Der junge RSV-Neuzugang ließ den Gast nicht zur Entfaltung kommen und siegte am Ende souverän mit 4:0 Punkten – zur Pause lagen die Benninger mit 3:10 im Hintertreffen. Gegen den sperrigen Ersel Cetincaya fand Fabio Sax (86 Kilogramm/griechisch-römisch) kein Mittel und musste sich kurz vor der Pause entscheidend geschlagen geben. Nichts anbrennen ließ Arkadiusz Gucik (66 Kilogramm/griechisch-römisch) gegen Adrian Heim. Gucik punktete gegen den talentierten Gast mit sehenswerten Aktionen und siegte in der fünften Minute vorzeitig mit 21:4 Punkten. Eine nahezu unlösbare Aufgabe hatte der bislang ungeschlagene André Flick (86 Kilogramm/Freistil) zu bewältigen. Gegen den rumänischen Auswahl-Ringer Mandalin Manzak mühte sich Flick redlich, musste aber dem Gast in der vierten Minute einen Überlegenheitssieg überlassen. Für den verletzten Marcel Flick ging im vorletzten Duell der RSV-Vorsitzende Pascal Oschetzki (75 Kilogramm/Freistil) auf die Matte. Gegen den routinierten Michael Wernz, dem Benninger Publikum noch bestens aus den vergangenen Zweitliga-Zeiten bekannt, konnte Oschetzki eine Schulterniederlage kurz vor der Pause nicht verhindern. Im letzten Kampf sorgte Dragan Markovic (75 Kilogramm/griechisch-römisch) nochmals für Stimmung in der Halle. Gegen Niklas Hezel feierte der RSV-Routinier bereits nach 82 Sekunden einen Schultersieg und sorgte so für Ergebnis-Kosmetik aus Sicht der Gastgeber.

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