Hessenpokal 2016

Benninger Mädels holen zweimal Silber

V.l.n.r.: Helene Kluge, Jugendtrainer Pascal Oschetzki und Kira Merz

Beim international Turnier der weiblichen Schüler, Jugend und Frauen in Haibach gingen insgesamt 102 Ringerinnen aus 37 Vereinen an den Start.

Kira Merz startete durch die Altersklassenverschiebung zum ersten Mal in der weiblichen Jugend. In der Gewichtsklasse bis 46 Kilogramm traf die RSV-Athletin auf Lisa Höflich vom KSV Waldaschaff. Kira diktierte den Kampf und konnte ihre Kontrahentin in der zweiten Runde beim Stande vom 12:3 schultern. Gegen Greta Lürkens vom AC Ückerath und Sophie Krauß vom RV Thalheim zeigte die Benningerin, dass sie ihren Gegnerinnen technisch überlegen war. Mit gezielten Angriffen punktete Kira und schulterte ihre Kontrahenten noch innerhalb der ersten Kampfrunde. Im Finale bekam es die RSV-Ringerin mit der Vize Deutschen Meisterin, Lisa Eckert, vom KSV Rimbach zu tun. Kira bestimmte von Anfang an das Wettkampfgeschehen. Die wesentlich ältere Rimbacherin konterte jedoch kurz vor Kampfende geschickt und sicherte sich damit einen knappen 6:4-Erfolg. Kira Merz kann mit ihrem 2. Platz bei diesem Turnier mehr als zufrieden sein.

In der Gewichtsklasse bis 56 Kilogramm ging Helene Kluge für den RSV Benningen auf die Matte. Ihre ersten Kontrahentin Sina Moosmann (KSV Tennenbronn) hatte die RSV-Ringerin voll im Griff und siegte mit einer deutlichen 6:1-Führung. Gegen Jenny Hirsch vom RSV Greiz entfachte Helene ein wahres Feuerwerk von Angriffen, die den Kampfrichter auf der Matte das ein oder andere Mal ins Schwitzen brachten. Einige sehenswerte Techniken der Benningerin aus dem Stand in die gefährliche Lage werterte der Referee fälschlicherweise zugunsten der Konteahentin. Die Benningerin ließ sich davon jedoch nicht irritieren und siegte am Ende mit einem deutlichen Vorstprung. Im Finalkampf traf Helene auf Kathleen Kinzel vom KSV Seeheim. Gegen die körperlich überlegenere Seeheimerin hatte die RSV-Athletin ihre Probleme. Trotz verbissenen Kampf gelang es ihr nicht den entscheidenden Punkt zu holen. Helene Kluge musste sich mit den 2. Platz zufrieden geben.

Das Fazit des Jugendtrainers Pascal Oschetzki viel trotz zwei Finalniederlagen positiv aus: "Unsere Mädels haben heute von Anfang in jedem Kampf ihre Kontrahentinnen kontrolliert und Druck ausgeübt. Auch wenn die Finalkämpfe knapp verloren wurden, bin ich mir sicher, dass beim nächsten Aufeinandertreffen der Kampf anders ausgehen wird."

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